AGB

Auszüge aus unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB)

von expert courier service UG

1. Der Frachtführer betreibt eine Vermittlungszentrale für eilige Kuriersendungen, Kleintransporte und Lieferfahrten. Die Vermittlung der Transporte und die Transporte unterliegen den Allgemeinen Deutschen Spediteurbedingungen (ADSP) in der jeweils geltenden Fassung, soweit nicht im folgenden abweichende Regelungen getroffen werden. Von diesen AGB abweichende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nur Vertragsbestandteil, wenn sie der Frachtführer ausdrücklich anerkennt.

4. Gegenstand des Transportauftrages ist die Abholung und die Ablieferung des zu befördernden Gutes an den Empfänger oder einen empfangsberechtigten Dritten. Soweit der Auftraggeber nicht ausdrücklich eine persönliche Aushändigung an den Empfänger fordert, können alle Sendungen auch an andere Personen ausgehändigt werden, die unter der Empfängeradresse angetroffen werden. Ablieferungsquittungen, Empfangsbestätigungen o.ä. werden nur auf ausdrücklichen Auftrag beim Empfänger angefordert.

5. Es obliegt dem Auftraggeber, die zu transportierenden Sendungen in einer für den Transport geeigneten Verpackung zu übergeben. Diese Sendungen sind vollständig und deutlich lesbar zu adressieren, sowie ggf. als besonders zu behandelnde Sendung zu kennzeichnen. Erkennbare Schäden und Fehlmengen sind bei der Annahme des Transportgutes durch den Empfänger sofort gegenüber dem Kurier anzuzeigen und unverzüglich gegenüber dem Frachtführer schriftlich anzuzeigen; nicht erkennbare Schäden oder Fehlmengen sind unverzüglich nach ihrer Entdeckung spätestens jedoch innerhalb einer Woche nach Annahme des Gutes schriftlich gegenüber dem Frachtführer anzuzeigen. Allgemeine Vorbehalte wie z.B. “nicht kontrolliert” oder “unter Vorbehalt” bei der Annahme durch den Empfänger, gelten nicht als Anzeige von Schäden und Fehlmengen. Das Fehlen von Ablieferungsquittungen nach Ziff. 4, Satz 3 ist binnen 3 Tagen nach Ablieferung schriftlich gegnüber dem Frachtführer geltend zu machen. Werden die in Abs. 2 und 3 genannten Fristen nicht eingehalten, entfällt die Haftung von Frachtführer und des Kuriers.

10. Wird bei nationalen oder internationalen Overnight-Transporten eine garantierte Laufzeit der Sendungen nicht eingehalten, so ist die Höhe der Ersatzleistungen nach oben durch die Höhe des Beförderungsentgeltes je Auftrag für diese Sendung begrenzt. Höhere Gewalt jeder Art (Wetterverhältnisse, Streik, Aussperrung, behördliche Hindernisse, Krieg, Unruhen, etc.) oder fehlende oder mangelnde Dokumentation bei der Auftragserteilung bzw. zusätzliche Instruktionen, die den Tagesablauf mittelbar beeinflussen, entbinden den Frachtführer von jeder Laufzeitzusage.

13. Sämtliche Ansprüche gegen beauftragte Kuriere und Unternehmen, Frachtführer und Erfüllungsgehilfen von Frachtführern, gleich aus welchem Rechtsgrund, verjähren in 6 Monaten. Die Verjährungsfrist beginnt mit der Fälligkeit des Anspruches, spätestens mit der Ablieferung des Gutes.

Stand: 01/98